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Die erste Kirche - Weinfelden wird eine eigenständige Pfarrei - Die Reformation |
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Die erste Kirche in Weinfelden wurde im 13. Jahrhundert gebaut und war Johannes dem Täufer geweiht. Ab 1255 wirkte in Weinfelden ein Pfarrhelfer. Die Pfarrei gehörte aber immer noch zur Pfarrei Bussnang. Vermutlich erst seit 1293 ist Weinfelden eine selbständige Pfarrei. Das Kirchengebäude war sehr sehr bescheiden. Im Jahre 1567, als das Dorf an Bedeutung gewann, leisteten sich die Bewohner einen neuen und höheren Turm und etwas später auch neue Glocken.
Die Reformation erreichte ab 1529 auch Weinfelden. Das reformierte Zürich unterstützte diese gezielt. Die Reformierten setzten dann kurzerhand und eigenmächtig einen neuen Pfarrer ein und die katholische Messe aus. Die Friedensverträge nach den beiden Kappelerkriegen brachten aber leider keine Ruhe ins Land.
Die Kalenderreform, die Papst Gregor XIII im Jahre 1582 lanciert hatte, akzeptierten die reformierten Stände nicht. Als Folge darauf gab es zwei Kalender. Nicht nur die kirchlichen Festtage waren davon betroffen, sondern auch die weltlichen Feiertage und die Märkte. Erst 1701 wurde der Gregorianische Kalender auch von den Reformierten akzeptiert. |
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