|
Die weitere Entwicklung - Renovationen und Erneuerungen |

 |
Erst 1906 erhielt die Kirche einen zentralen Gasleuchter, der jedoch kurz darauf durch ein elektrisches Model ersetzt wurde. 1920, als die Bauschuld der Kirche abbezahlt war, bekam die Gemeinde auch eine neue Orgel. Ein orkanartiger Sturm richtete im November 1930 grossen Schaden an und verbog unter anderem die Stange mit dem Hahn auf dem Turm. Das gleiche geschah 1999 durch den Sturm Lothar erneut.
1970 wurde eine umfassende Renovation geplant. Verschiedenen Umbauvarianten sorgten für heftige Diskussionen - vor allem der Abbruch der Kanzelwand mit den beiden filigranen Engeln. Dieser Abbruch wurde an einer Kirchgemeindeversammlung dann auch beschlossen. Kurz vor Baubeginn ergriffen die Kirchbürger das Mittel der Initiative. An einer weiteren Kirchgemeindeversammlung wurde zu dieser Frage eine Urnenabstimmung beschlossen. Das Resultat war eindeutig: Kein Abbruch der Kanzelwand. Erst einem neuen Vorschlag im Oktober 1975, der eine umfassende aber stilreine Restauration der Kirche vorsah, stimmten die Kirchbürger zu. Neben den technischen Erneuerungen wie Heizung, Elektrisch und Isolation wurde im Innern die Bänke ausgelichtet (von knapp 1000 Sitzplätzen auf etwa 600), der Taufstein ersetzt durch einen stilgerechten Abendmahlstisch sowie die praktische Vergrösserung der Erhöhung im zentralen Bereich. Seither steht die Kirche unter Denkmalschutz.
Im Jahre 2002 wurde sie aussen saniert. Ein Jahr darauf wurden im Innern die akustische Anlage und die elektrischen Steuerungen wie einzelne Leuchtkörper erneuert und den aktuellen Bedürfnissen angepasst. |
|