Richard Häberlin

Expedition zum Anfang

Expedition zum Anfang<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-weinfelden.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>33</div><div class='bid' style='display:none;'>2083</div><div class='usr' style='display:none;'>2</div>

Hinter diesem Titel verbirgt sich ein Buch, welches die beiden Theologen Klaus Douglass und Fabian Vogt verfasst haben. Es besteht in einem Gang durch das Markusevangelium. Zur Frage, warum ausgerechnet Markus, schreiben die beiden:
Richard Häberlin,
„Keines der vier Evangelien ist unserem eigenen Vorverständnis von Jesus so fern wie gerade dieses. Im Markusevangelium finden sich viele befremdliche Züge: So gibt es keine wunderbare Geburt, Jesus hat ziemlich Krach mit seiner ‚heiligen Familie‘, Dämonen (an die es uns persönlich schwer fällt zu glauben) spielen in diesem Evangelium eine irritierend grosse Rolle, es findet sich kein Vaterunser und keine Bergpredigt. In seiner einzigen längeren Rede warnt Jesus vor dem bald bevorstehenden apokalyptischen Ende der Welt; und der überlieferte Osterbericht ist in seiner Nüchternheit und Schroffheit geradezu bestürzend. All das wären für uns gute Gründe, das Markusevangelium lieber zur Seite zu legen. Aber gerade darum finden wir das Markusevangelium ein hilfreiches Korrektiv, das uns und vielleicht auch Ihnen helfen kann, unser über die Jahre weichgespültes Jesusbild zurechtzurücken. Gerade in seiner Fremdartigkeit hilft uns das Markusevangelium, Dinge in den Blick zu bekommen, die wir in unserer Jesusvorstellung sonst lieber ausblenden.“

Zu diesem Buch biete ich offene Impuls- und Gesprächsabende an, an welchen ich den Inhalt des jeweiligen Kapitels referiere (das Buch braucht also nicht gelesen zu werden). Wir vertiefen uns in den Text und diskutieren anschliessend darüber. Die Abende können auch einzeln besucht werden; Thema ist der jeweils vorgegebene Text.

Jeweils Mittwoch, 20.00 bis 21.30 Uhr, im Kirchgemeindehaus.

Daten und Themen:
  • 18. April: Jesus berührt das Unberührbare
  • 2. Mai: Jesus vergibt Sünden
  • 23. Mai: Jesus verweigert das Fasten
  • 6. Juni: Jesus relativiert die Gebote
  • 20. Juni: Jesus konfrontiert seine Kritiker


Auf inspirierende und spannende Gespräche freut sich
Pfr. Richard Häberlin
Bereitgestellt: 04.03.2018     Besuche: 11 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch